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Dr. NüchelDermatologie & Allergologie

Hautkrebs

Hautkrebs nimmt weltweit zu, besonders das maligne Melanom. Ob er heilbar ist, hängt wesentlich davon ab, wie früh er erkannt wird. Deshalb empfehlen wir jährliche Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen; nach einer Diagnose kommt die Nachsorge hinzu.

Überblick

Man unterscheidet drei Hauptformen von Hautkrebs: das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, die zusammen als heller Hautkrebs bezeichnet werden, sowie das maligne Melanom, den schwarzen Hautkrebs. Hautkrebs nimmt weltweit deutlich zu, und das gilt in besonderem Maße für das maligne Melanom.

Häufige Sonnenbrände, Hautkrebsfälle in der eigenen Familie und eine große Zahl von Pigmentmalen erhöhen das Risiko zusätzlich. Bei Erwachsenen sind die sogenannten Sonnenterrassen besonders belastet, also die Stellen, an denen die Haut der UV-Strahlung am stärksten ausgesetzt ist: Nasenrücken, Augenpartie, Ohren, Lippen, Kinn, Schultern, Rücken, Gesäß und Fußrücken sowie bei Glatzenbildung die Kopfhaut.

Kinder brauchen einen ausreichenden Schutz vor der Sonne. Im ersten Lebensjahr sollte ein Kind grundsätzlich nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Ob Hautkrebs heilbar ist, hängt wesentlich davon ab, wie früh er erkannt wird. Dafür braucht es regelmäßige, jährliche Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen. In unserer Praxis sind sie ein wichtiges Anliegen. Wird einmal die Diagnose Hautkrebs gestellt, gehören zur Behandlung auch regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen. Auf dieser Seite finden Sie den Einstieg in das Thema; die einzelnen Untersuchungsverfahren, die Sonnenregeln und die Selbstkontrolle beschreiben wir auf eigenen Seiten.

Themen in diesem Bereich

Anwendungsgebiete

  • Jährliche Vorsorge- und Kontrolluntersuchung im Erwachsenenalter
  • Häufige Sonnenbrände in der Vorgeschichte
  • Hautkrebsfälle in der eigenen Familie
  • Eine große Zahl von Pigmentmalen (Muttermalen)
  • Neue oder sich verändernde Hautveränderungen
  • Nachsorge nach einer bereits gestellten Hautkrebsdiagnose

Ablauf

  1. Vorbeugen: Schutz vor UV-Strahlung

    Vorbeugung beginnt mit dem Schutz vor der Sonne, bei Kindern von Anfang an. Welche Regeln wir dafür empfehlen, lesen Sie auf der Seite zu den Sonnenregeln.

  2. Die eigene Haut im Blick behalten

    Zwischen den Terminen können Sie Ihre Pigmentmale selbst beobachten. Worauf Sie dabei achten und wann Sie sich zeitnah vorstellen sollten, erklärt die Seite zur Selbstkontrolle.

  3. Jährliche Vorsorge- und Kontrolluntersuchung

    Einmal im Jahr untersuchen wir die gesamte Haut. Welche ergänzenden Verfahren wir dabei einsetzen können, beschreibt die Seite Hautkrebsvorsorge & Hautcheck.

  4. Abklärung und Behandlung auffälliger Befunde

    Bleibt ein Befund auffällig, kann er entfernt und feingeweblich untersucht werden. Diese Eingriffe nehmen wir in unseren Eingriffsräumen vor, in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung.

  5. Nachsorge nach der Diagnose

    Wurde ein Hautkrebs festgestellt, sind neben der Behandlung regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen notwendig. Die Abstände legen wir nach Befund gemeinsam mit Ihnen fest.

Weiterführende Seiten

Was Sie erwartet

  • Die Kontrolluntersuchung umfasst die gesamte Haut, auch schwer einsehbare Stellen.
  • Empfohlener Rhythmus: in der Regel einmal im Jahr.
  • Welche Verfahren wir kombinieren und was die Kassen übernehmen, steht auf der Seite Hautkrebsvorsorge & Hautcheck.
  • Ist eine Entfernung notwendig, erfolgt sie in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung; das Gewebe wird feingeweblich untersucht.
  • Nach einer Hautkrebsdiagnose kommen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen hinzu.
  • Kinder sollten im ersten Lebensjahr nicht der Sonne ausgesetzt werden; danach brauchen sie einen ausreichenden Sonnenschutz.

Risiken & Hinweise

  • Häufige Sonnenbrände, Hautkrebsfälle in der Familie und viele Pigmentmale erhöhen das Risiko.
  • Wie gut sich ein Hautkrebs behandeln lässt, hängt wesentlich davon ab, wie früh er erkannt wird.

Häufige Fragen

Welche Arten von Hautkrebs gibt es?
Heller Hautkrebs, also das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, sowie das maligne Melanom, der schwarze Hautkrebs.
Wer hat ein erhöhtes Risiko?
Wer häufig Sonnenbrände hatte, Hautkrebsfälle in der eigenen Familie oder eine große Zahl von Pigmentmalen hat. Besonders belastet sind außerdem die Sonnenterrassen, also die Hautstellen, die der UV-Strahlung am stärksten ausgesetzt sind.
Ist Hautkrebs heilbar?
Das hängt wesentlich davon ab, wie früh er erkannt wird. Deshalb empfehlen wir eine jährliche Vorsorge- und Kontrolluntersuchung und legen Wert darauf, Veränderungen möglichst früh abzuklären.
Wie oft sollte ich zur Kontrolle kommen?
In der Regel einmal im Jahr. Wurde bereits ein Hautkrebs festgestellt, kommen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen hinzu, deren Abstände wir nach Befund mit Ihnen festlegen.
Ab wann brauchen Kinder Sonnenschutz?
Von Anfang an. Im ersten Lebensjahr sollte ein Kind grundsätzlich nicht der Sonne ausgesetzt werden; danach braucht es einen ausreichenden Sonnenschutz.
Was passiert, wenn ein Befund auffällig ist?
Dann klären wir ihn weiter ab. Bleibt er auffällig, kann er entfernt und feingeweblich untersucht werden. Diese Eingriffe nehmen wir in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung vor; das Ergebnis besprechen wir anschließend mit Ihnen.