Altersflecken (Sonnenflecken)
Alters- und Sonnenflecken an Gesicht und Händen lassen sich mit dem gütegeschalteten Rubinlaser behandeln. Weil nicht jeder braune Fleck harmlos ist, sehen wir uns jeden zuerst mit dem Auflichtmikroskop an.
Überblick
Vor allem im Gesicht und an den Händen treten mit zunehmendem Alter gehäuft Sonnen- oder Altersflecken (Lentigines) auf. Sie entstehen durch jahrelange UV-Einwirkung und sind gutartig, werden aber häufig als störend empfunden. Zur Behandlung setzen wir den gütegeschalteten Rubinlaser (Q-Switch) ein; je nach Befund kann auch der Pico-Laser infrage kommen.
Vor jeder Entfernung steht die dermatologische Beurteilung mit dem Auflichtmikroskop (digitale Epilumineszenz). Dabei wird geklärt, ob eine Behandlung mit dem Rubinlaser überhaupt möglich ist und ob sich hinter dem vermeintlichen Sonnenfleck ein beginnender Hautkrebs verbirgt. Bestimmte Veränderungen wie die Lentigo maligna, eine Frühform des schwarzen Hautkrebses, können Altersflecken zum Verwechseln ähnlich sehen. Gelasert wird deshalb nur, was zuvor ärztlich als gutartig beurteilt wurde; unklare oder verdächtige Pigmentmale klären wir feingeweblich ab. Aus diesem Grund gehört die Lasertherapie in lasererfahrene hautärztliche Hände.
Die Behandlung sollte nach Möglichkeit nicht in den Sommermonaten stattfinden, weil im Anschluss stärkere Sonneneinstrahlung zu vermeiden ist. Für die Zeit von acht Wochen nach der Behandlung empfiehlt sich ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Ablauf, Nachsorge und Risiken beschreibt die Seite zum Rubinlaser ausführlich; wie wir Pigmentmale beurteilen, lesen Sie unter Hautkrebsvorsorge.
Anwendungsgebiete
- Altersflecken (Lentigines) im Gesicht
- Sonnenflecken an den Händen
- Gutartige Pigmentflecken an Dekolleté und Unterarmen
- Jeweils nach vorheriger dermatologischer Beurteilung mit dem Auflichtmikroskop