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Dr. NüchelDermatologie & Allergologie

Schwangerschaftsstreifen (Striae)

Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen sind meist flächige Narben. Über die Reihenfolge der Behandlung entscheidet ihre Farbe: gerötete Streifen zuerst mit dem Farbstofflaser, abgeblasste mit dem fraktionierten CO₂-Laser oder dem Radiofrequenz-Microneedling.

Überblick

Schwangerschaftsstreifen (Striae) sind Risse in der Haut, die entstehen, wenn das Gewebe in kurzer Zeit stark gedehnt wird: durch eine rasche Gewichts- oder Größenzunahme oder durch starke Muskelbeanspruchung, zum Beispiel bei intensivem Training im Fitnessstudio. Dieselben Veränderungen werden auch als Dehnungsstreifen bezeichnet.

Solange die Streifen frisch und wegen der verstärkten Durchblutung gerötet sind, kommen zunächst Behandlungen mit dem Farbstofflaser im kurzgepulsten Modus (0,45 bzw. 1,5 ms). Haben sie die normale Hautfarbe angenommen, folgt die Kollagenstimulation mit dem fraktionierten CO₂-Laser oder mit dem Radiofrequenz-Microneedling.

Da es sich meist um eine flächige Narbenbildung handelt, ist häufig die Kombination mehrerer Verfahren nötig. Behandelt wird das betroffene Areal am Körper, etwa an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln; welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll sind, besprechen wir bei der Untersuchung. Die einzelnen Verfahren sind auf den verlinkten Behandlungsseiten ausführlich beschrieben.

Anwendungsgebiete

  • Frische, noch gerötete Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen (Farbstofflaser)
  • Abgeblasste Streifen in normaler Hautfarbe (fraktionierter CO₂-Laser oder Radiofrequenz-Microneedling)
  • Streifen nach in kurzer Zeit erfolgter Gewichts- oder Größenzunahme
  • Streifen nach starker Muskelbeanspruchung, zum Beispiel durch intensives Training im Fitnessstudio

Weiterführende Seiten