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Dr. NüchelDermatologie & Allergologie

Besenreiser

Besenreiser und tiefer liegende retikuläre Varizen behandeln wir mit Gefäßlasern, meist mit dem langgepulsten Nd:YAG-Laser. Kompressionsstrümpfe sind nach der Laserbehandlung nicht nötig.

Überblick

Besenreiser sind feine, oberflächlich sichtbare Äderchen, meist an den Beinen. Etwas tiefer liegen die retikulären Varizen, netzartig verlaufende kleine Krampfadern. In unserer Praxis stehen mehrere Lasersysteme zur Verfügung, mit denen sich beide Formen behandeln lassen; meist verwenden wir dafür den langgepulsten Nd:YAG-Laser.

Neben der Verödung (Sklerosierung) ist der Laser eine Möglichkeit, solche Gefäße zu behandeln. Zwei Unterschiede sind dabei von Bedeutung: Nach der Laserbehandlung müssen keine Kompressionsstrümpfe getragen werden, und das Risiko bleibender Narben ist gering, wenn auch nicht ausgeschlossen. Welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, hängt von Größe und Tiefe der Gefäße ab; das klären wir bei der Untersuchung.

Das Laserlicht wird vom roten Blutfarbstoff in den Gefäßen aufgenommen und in Wärme umgewandelt; das Gefäß verschließt sich und wird in den folgenden Wochen vom Körper abgebaut. Gebräunte Haut reagiert stärker auf das Laserlicht und trägt ein höheres Risiko für Pigmentverschiebungen. Kommen Sie deshalb möglichst ungebräunt zur Behandlung; die kühlere Jahreszeit ist dafür oft günstiger.

Anwendungsgebiete

  • Besenreiser an den Beinen
  • Tiefer liegende retikuläre Varizen

Weiterführende Seiten

Lasertypen für Besenreiser

Zur Behandlung von Besenreisern setzen wir folgende Systeme ein:

  • Long-Pulse-Nd:YAG-Laser: langgepulster Laser mit hoher Eindringtiefe; bei Besenreisern und tiefer liegenden Gefäßen setzen wir ihn meist ein.
  • Langgepulster Farbstofflaser: sein Licht wird vom roten Blutfarbstoff aufgenommen.
  • KTP-Laser: 532 nm; bei Besenreisern nach vorheriger Verödungstherapie.
  • IPL/RF: Kombination aus intensivem gepulstem Blitzlicht und Radiofrequenzstrom; unter anderem bei flächigen Rötungen und feinen Äderchen.