Fraktionierter CO₂-Laser
Ablativer Laser mit 10.600 nm, der die Haut rasterförmig in winzigen Zonen abträgt und die Neubildung von Kollagen anregt. Bei uns als Teil des Alma Hybrid, der die CO₂-Wellenlänge mit einem nicht-ablativen 1570-nm-Laser verbindet.
Überblick
Der CO₂-Laser ist ein ablativer, also gewebeabtragender Laser mit einer Wellenlänge von 10.600 Nanometern, die stark vom Wasser in der Haut aufgenommen wird. Fraktioniert bedeutet: Der Laser gibt nicht einen flächigen Strahl ab, sondern viele einzelne Impulse in einem feinen Raster. Jeder Impuls trägt eine winzige Zone der Haut ab, zwischen den Zonen bleibt gesunde Haut stehen. Von dort aus heilt die Haut ab, und es bilden sich neue kollagene und elastische Fasern, was zu einer Straffung der Haut führen kann.
Weil die Haut nicht flächig abgetragen wird, fällt die Heilphase kürzer aus als bei einer flächigen Abtragung: In der Regel dauert sie wenige Tage bis etwa eine Woche, mit Rötung, Schwellung und einer geringen Verschorfung der Haut. Vor der Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen. Behandelt werden neben dem Gesicht auch Hals, Dekolleté und Handrücken. In den Wochen nach der Behandlung muss die Haut konsequent vor Sonne geschützt werden.
In unserer Praxis ist der fraktionierte CO₂-Laser Teil des Alma Hybrid. Dieses System vereint zwei Wellenlängen in einem Gerät: den ablativen CO₂-Laser mit 10.600 Nanometern und einen nicht-ablativen Laser mit 1570 Nanometern, der seine Wärme in die Tiefe bringt, ohne die Hautoberfläche zu verletzen. Beide lassen sich einzeln oder in derselben Sitzung kombiniert einsetzen; über ihr Verhältnis wird gesteuert, wie intensiv die Behandlung ausfällt und wie lange die Haut danach zur Erholung braucht. Ablauf, Sitzungszahl, Ausfallzeit und Risiken sind auf der Behandlungsseite beschrieben.
Anwendungsgebiete
- Skin Resurfacing (Erneuerung der Hautoberfläche)
- Falten im Gesicht, insbesondere Augen- und Oberlippenfältchen, sowie an Hals, Händen und Dekolleté
- Grobporige Gesichtshaut
- Anregung der Kollagenneubildung (Kollagenstimulation)
- Fleckiger, ungleichmäßiger Teint
- Aknenarben, insbesondere eingesunkene (atrophe) Narben, sowie Operationsnarben
- Melasma, im Einzelfall nach ärztlicher Beurteilung
- Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen (Striae), sobald sie nicht mehr gerötet sind
- Aktinische Keratosen; bei stark lichtgeschädigter Haut auch in Kombination mit der photodynamischen Therapie