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Dr. NüchelDermatologie & Allergologie

Rubinlaser Rubystar®

Der gütegeschaltete Rubinlaser mit 694 Nanometern Wellenlänge wird stark von Melanin und dunklen Farbpigmenten aufgenommen. Wir setzen ihn bei gutartigen Pigmentflecken und bestimmten Tätowierungsfarben ein, jeweils nach dermatologischer Beurteilung.

Überblick

Der Rubinlaser erzeugt tiefrotes Licht der Wellenlänge 694 Nanometer, das vom Hautfarbstoff Melanin und von dunklen Farbpigmenten stark aufgenommen wird. In unserer Praxis kommt der gütegeschaltete Rubystar von Asclepion zum Einsatz. Die Gütegeschaltung (Q-Switch) gibt die Energie in extrem kurzen Impulsen im Nanosekundenbereich ab: Das Pigment wird schlagartig erhitzt und in kleinste Partikel zersprengt, die der Körper anschließend abtransportiert oder mit einem feinen Krüstchen abstößt. Das umgebende Gewebe wird dabei so weit wie möglich geschont.

Eingesetzt wird der Rubinlaser bei gutartigen Pigmentveränderungen wie Alters- und Sonnenflecken (Lentigines), Sommersprossen und Café-au-lait-Flecken. In der Tätowierungsentfernung eignet er sich für schwarze, blaue und grüne Pigmente sowie für Permanent-Make-up; auch Schmutztätowierungen, etwa Pulver- und Schmauchverletzungen oder Einsprengungen von Asphalt und Sand nach Unfällen, lassen sich mit ihm behandeln. Im langgepulsten Modus kann der Rubinlaser zudem zur Haarentfernung sehr feiner Gesichtshaare verwendet werden.

Vor jeder Behandlung steht die dermatologische Beurteilung: Jedes Pigmentmal wird mit dem Auflichtmikroskop untersucht, denn bestimmte Veränderungen wie die Lentigo maligna, eine Frühform des schwarzen Hautkrebses, können Altersflecken zum Verwechseln ähnlich sehen. Gelasert wird ausschließlich, was zuvor ärztlich als gutartig beurteilt wurde; unklare oder verdächtige Befunde klären wir feingeweblich ab. Ablauf, Heilungsphase, Risiken und den erforderlichen Sonnenschutz beschreibt die Behandlungsseite zum Rubinlaser; für die Entfernung von Tätowierungen gibt es eine eigene Seite.

Anwendungsgebiete

  • Alters- und Sonnenflecken (Lentigines) an Gesicht, Händen, Unterarmen und Dekolleté, nach dermatologischer Beurteilung mit dem Auflichtmikroskop
  • Sommersprossen und Café-au-lait-Flecken nach ärztlicher Einschätzung
  • Tätowierungen mit schwarzem, blauem und grünem Pigment sowie Permanent-Make-up
  • Schmutztätowierungen nach Unfällen (Pulver- und Schmauchverletzungen, Asphalt- und Sandeinsprengungen)
  • Sehr feine Gesichtshaare im langgepulsten Modus

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